Ich will Grenzen setzen können. Selfcare.

Aua. Es tut mehr weh als ich geahnt hätte, über Konsens zu lesen. Die Triggerwarnungen hab ich nicht ernst genug genommen. Die furchtbaren Kommentare auf den Blogposts haben Erinnerungen daran aufleben lassen, wie oft meine Grenzen gepusht wurden und wie oft kein Konsens da war, wenn ich mich auf Typen eingelassen habe.

[Trigger-Warnung: Grenzen pushen, was Typen so raushauen, Ende ist markiert]

Eine Bilderflut in meinem Kopf, Erinnerungen an Dialoge wie „Ich will eigentlich nicht überredet werden, mit dir zu pennen.“ – „Aber ich überrede dich nicht, sondern gebe bloß Argumente“, Sätze wie „Dann pennen wir halt zusammen in einem Bett und haben keinen Sex, wär das nicht ein Beweis, dass ich dich gern hab?“ oder „Dir ist schon klar, dass ich heut noch versuchen werde mit dir rumzumachen?“. „Dir ist schon klar…“, was für ein Satzanfang sexuelle Integrität auszudrücken. „Dass du meine Hand da weggemacht hast. Voll teeniehaft!“, um mir zu suggerieren, dass sich Teengirls ja voll ziemen und ich irgendwie… unreif bin, whatever.
Oder als ich es einmal geschafft habe „Nein“ zu sagen und dann gehen wollte (war bei ihm zuhause), er dann die Tür abgeschlossen und meinte „Nein, du gehst nicht nachhause, es ist zu gefährlich da draußen!“. Wenn ich sage „Ich will lieber nur chillen und den Sonnenaufgang beobachten“ kommt ein „Okay“ und nach drei Minuten der gleiche Scheiß! Die Liste ist lang…